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Seit ich den Kindle habe lese ich wieder gerne Bücher. Auch mehr als vorher, weil die Bücher schnell und bequem erwerbbar sind. Ich lese gerne Krimis, die in Deutschland handeln, gerne auch mit einem politischen Bezug. Mich ärgert aber immer wieder der erzwungene Medienbruch. Da liest man eine Reihe eines Autors und mittendrin ist eine Buch nicht für den Kindle verfügbar, manchmal auch nicht mal elektronisch als epub oder pdf -nur auf Papier … Zuletzt bei den Romanen von W. Schorlau und Eva Almstädt. Was macht man dann? Wenn das Buch wenigstens im anderen Format verfügbar ist, lese ich es eben als epub auf dem Tablet … Aber dieses Buch geht nur analog.
Liebe Verlage, manchmal seid Ihr Spielverderber und Spaßbremsen…
PS: Über die Preisgestaltung und DRM wurde grade woanders schon was geschrieben.
nach Catharina Elisabeth Goethe
Man nehme 12 Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so das der Vorrat für ein ganzes Jahr reicht.
Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit
Heiterkeit und mit einer guten, erquickenden Tasse Tee.
…
Der Text ist uralt und wahrscheinlich hat ihn so ziemlich jeder schon gelesen, ich find ihn aber schön.
Es ist wünschenswert bzw. zu hoffen, das jeder der den Text liest ihn ein klein bisschen zu Herzen nimmt.
In diesem Sinne wünsche ich ein Gutes Neues Jahr!
Hier wird schon länger elektrisch gelesen. Vorher mit dem Sony PRS-650, jetzt der Kindle 4. Beim Sony-Reader brauchte ich noch einen PC, um Daten drauf zu bekommen. Dank WLAN und eigener Email-Adresse ist das beim Kindle nicht mehr unbedingt nötig. Dirk hat ja schon geschrieben, wie man die Daten auf dem Kindle bekommt.
Neben Bücher kann man auf solche Geräte auch alle andere lesen. Gerade rund um den Kindle gibt es einige Dienste, die die Inhalte für den Kindle lesbar aufbereiten und per Email versenden. Dabei bleibt nur der reine Text über. Manche schicken für die Artikel relevante Bilder mit. Werbung, Kommentare bleiben außen vor.
Readability und SENDtoREADER sammeln Links der Webseiten. SENDtoREADER leitet diese automatisch an den Kindle weiter. Bei Readability muß man das selber machen, entweder auf der Webseite oder als Browsererweiterung oder Bookmarklet. Premiumabokunden bekommen täglich eine Sammlung aller Artikel ausgeliefert. Mit Webseiten, die ihre Artikel auf mehrere Seiten abliefern, kommen beide Dienste nicht klar. Man kann sich dann mit den Links zu den Druckansichten behelfen. Readability liefert für mich die schöneren Arbeit ab.
Klip.me und Instapaper sind Linksammeldienste, die die Artikel auch an den Kindle liefern können. Instapaper erlaubt es, eine Artikelsammlung an den Kindle zu senden. Man kann diese aber auch runterladen.
Read It Later ist auch ein Linksammeldienst, der allerdings noch nichts an den Kindle liefern kann. Dazu kann man crofflr nutzen. So hat man seine Artikalsammlung einmal in der Woche auf seinem Kindle. Read It Later ist für mich bis jetzt der einzige Dienst, der mit mehrseitigen Artikel überhaupt klarkommt. Man muß nicht mit Druckansichten hantieren. Die Kombination aus Read It Later und crofflr ist zur Zeit mein Favorit. crofflr markiert nach dem Versand alle Artikel bei Read It Later als gelesen. Readability nutze ich gerne für einzelne Artikel.
Will man unbedingt seine Feeds auf dem Kindle lesen, ist Kindlefeeder ganz hilfreich. FiveFilters.org bietet auch Dienste an, die man selber hosten kann … Mit toMyKindle kann man alle anderen Daten an den Kindle senden. Kurios finde ich die Kindle Weather Station
Der Mann hat recht. Ich ersaufe in News und verschwende meine Zeit …
Woran merkt ich das selber?
Ich versuchs mal mit der Newsdiät, in Form von kalten Entzug.
Zuerst habe ich die Quelle allen Übels austrocknet, den Feedreader ausgemistet. Jetzt sind es nur noch 20 Feeds, keine News-Seiten. Das Grundrauschen wird stark abnehmen.
Jetzt lese ich mein Buch weiter.